09.09.2019 - 16:13 Lyxor ETF

Rallye bei Risikoanlagen

In Hongkong wurde das geplante Auslieferungsgesetz zurückgezogen, die EZB stemmt sich gegen weitere Maßnahmen der quantitativen Lockerung, und die USA und China planen für Oktober eine Wiederaufnahme der Handelsgespräche – all dies sorgte in der vergangenen Woche für eine Rallye bei Risikoanlagen und steigende Anleiherenditen. Konjunkturdaten aus den USA weisen darauf hin, dass sich die treibenden Faktoren für die Binnennachfrage zwar weiterhin widerstandsfähig zeigen, die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe jedoch nachlässt. Der Markt erwartet für September eine Zinssenkung durch die Fed um 25 Basispunkte. Unterdessen deuteten EZB-Verantwortliche an, dass eine Ausweitung des QE-Programms keineswegs ausgemachte Sache sei und sich weiter verzögern könnte. Auch die kommende Woche bringt wieder interessante Ereignisse mit sich. Dies gilt insbesondere für die Entwicklungen in Europa, da die EZB ihre Zinsentscheidung bekannt geben und ihre aktuellen Konjunkturprognosen veröffentlichen wird. Im Zuge der neuen Lockerungsmaßnahmen könnte eine Zinsstaffelung für Bankeinlagen eingeführt werden, und Diskussionen über QE und Konjunkturspritzen dürften den Forward-Zinssätzen und den Wachstumserwartungen einen zusätzlichen Schub geben. In den USA liegt der Fokus in dieser Woche auf Inflationsdaten und Einzelhandelsumsätzen sowie auf den Daten zum Verbrauchervertrauen. Mit Spannung erwartet werden indes die Ankündigungen der Fed am 18. September. In puncto Asien interessiert uns in dieser Woche, wie sich der chinesische Handel im Schatten des andauernden Konflikts mit den USA entwickelt.

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Als Investor sollten Sie die Risiken berücksichtigen, denen Sie mit einer Anlage in ETFs ausgesetzt sind. Eine Beschreibung dieser Risiken finden Sie hier, im Verkaufsprospekt oder auf www.lyxorETF.de
Kapitalrisiko: Da ETFs einen Index abbilden, ähnelt auch ihr Risiko einer direkten Anlage im zugrundeliegenden Index. Im Fall einer negativen Wertentwicklung des Index erhalten Anleger den ursprünglich investierten Betrag unter Umständen nicht zurück.
Abbildungs- oder Replikationsrisiko: Es ist möglich, dass ein ETF seine Anlageziele aufgrund unerwarteter Ereignisse an den zugrunde liegenden Märkten nicht erreicht, sofern diese Ereignisse eine Indexberechnung und effiziente Abbildung beeinträchtigen.
Mit dem Basiswert verbundene Risiken: Der einem ETF zugrunde liegende Index kann komplex sein und starken Wertschwankungen aufweisen (Volatilität). Bei einer Anlage in Rohstoffen steht der zugrunde liegende Index möglicherweise in Beziehung zu Rohstoff-Futures-Kontrakten, durch die Anleger einem Liquiditäts- und Kostenrisiko (etwa Lager-, Fracht- und Transportkosten) ausgesetzt sein könnten. ETFs, die ein Engagement in Schwellenländern (Emerging Markets) verkörpern, beinhalten deren vielfältige und typische Risiken, wie etwa politische Risiken, und können daher größere Verlustrisiken aufweisen als Anlagen in Industrieländern (Developed Markets).
Wechselkursrisiko: ETFs unterliegen immer dann einem Wechselkursrisiko, wenn der ETF auf eine andere Währung lautet als die des zugrunde liegenden abgebildeten Index. Die Schwankungen des Wechselkurses der Währungen können die Rendite der Anlage sowohl positiv als auch negativ beeinflussen.
Liquiditätsrisiko: Die Société Générale und weitere zugelassene Market Maker stellen an den Börsen Geld-BriefKurse, um einen liquiden Handel von Lyxor ETFs zu gewährleisten. Die Liquidität eines ETFs kann in Folge einer Marktstörung, die Bestandteile des zugrunde liegenden Index betrifft, beeinträchtigt werden. Ferner können Marktunterbrechungen an den Börsen der ETF-Notierung oder Systemausfälle in den Handelssystemen der Société Générale oder der Market Maker oder andere außergewöhnliche Handelssituationen und -ereignisse die Liquidität einschränken.