15.10.2019 - 08:08 Lyxor ETF

Hoffnungen auf eine Brexit-Einigung und eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China wachsen

Nach einem schlechten Start beendeten die weltweiten Aktienmärkte die letzte Woche in der Seitwärtsbewegung. Getragen wurde diese Entwicklung von dem wiedererstarkten Optimismus in Bezug auf eine Brexit-Einigung und den Fortschritten in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China zum Ende der Woche. Safe Haven-Anlagen gaben unterdessen leicht nach. Sowohl die USA als auch China ließen in den Handelsgesprächen ihren guten Willen erkennen, sodass nun vielleicht wenigstens eine Teileinigung in Sicht ist. Die Konjunktur in der deutschen Industrie zeigte weitere Anzeichen von Schwäche, während die Wirtschaft in Großbritannien im August um 0,1% gegenüber dem Vormonat schrumpfte. Bei den Währungen der Schwellenländer war im Laufe der Woche eine Erholung zu beobachten, was auf den Ölpreisanstieg und die optimistische Stimmung hinsichtlich einer Einigung zwischen den USA und China zurückzuführen war. Diese Woche werden alle Augen auf den EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel gerichtet sein, da dieses Treffen darüber entscheiden wird, ob in letzter Minute vor Ablauf der Frist am 31. Oktober noch ein Brexit-Deal zustande kommen kann. In den USA werden wir die Umsatzzahlen für den Einzelhandel auf Anzeichen für eine rückläufige Entwicklung hin analysieren. Unterdessen starten die großen US-amerikanischen Banken und Finanzdienstleister gerade in die Berichtssaison für das 3. Quartal. In China dürfte aus den Zahlen zur BIP-Entwicklung im 3. Quartal hervorgehen, dass das Wachstum weiter zurückgegangen ist, wobei der Industriesektor vermutlich am stärksten unter dem Handelskonflikt gelitten hat.

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Mit dem Basiswert verbundene Risiken: Der einem ETF zugrunde liegende Index kann komplex sein und starken Wertschwankungen aufweisen (Volatilität). Bei einer Anlage in Rohstoffen steht der zugrunde liegende Index möglicherweise in Beziehung zu Rohstoff-Futures-Kontrakten, durch die Anleger einem Liquiditäts- und Kostenrisiko (etwa Lager-, Fracht- und Transportkosten) ausgesetzt sein könnten. ETFs, die ein Engagement in Schwellenländern (Emerging Markets) verkörpern, beinhalten deren vielfältige und typische Risiken, wie etwa politische Risiken, und können daher größere Verlustrisiken aufweisen als Anlagen in Industrieländern (Developed Markets).
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