09.04.2018 - 09:00 HSBC

DAX® - Untere Gapkante als Absicherung

Untere Gapkante als Absicherung
Während fünf der letzten sechs Wochen hat sich der DAX® mit der Kernunterstützung bei rund 11.800 Punkten auseinandergesetzt. Letztlich scheinen die deutschen Standardwerte auf dieser Basis die Kurve bekommen zu haben. Vor allem das jüngste Aufwärtsgap (12.011 zu 12.136 Punkten) sowie die Rückkehr in den Aufwärtstrend seit Februar 2016 (akt. bei 12.148 Punkten) legen diesen Schluss nahe. Aber auch die Mehrzahl der quantitativen Indikatoren ist aktuell freundlich zu interpretieren. Hervorheben möchten wir an dieser Stelle das neue Einstiegssignal seitens des MACD – zuvor hatte der Trendfolger bereits eine positive Divergenz ausgebildet. Die Hochpunkte von Mitte März (12.460 Punkte) und Ende Februar (12.601 Punkte) stecken nun die nächsten Widerstände ab. Danach markiert die 200-Tages-Linie (akt. bei 12.669 Punkten) eine weitere massive Hürde. Der Charme der aktuellen Ausgangslage liegt aber auch darin, dass die o. g. Kurslücke in Verbindung mit der Rückkehr in den beschriebenen Haussetrend eine engmaschige Absicherung ermöglicht. So gewährleistet ein Stopp auf Basis der unteren Gapkante (12.011 Punkte) gleichzeitig ein vernünftiges Chance-Risiko-Verhältnis.

DAX® (Daily)
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Mit neuem Allzeithoch
Es gibt wenige deutsche Titel, welche die jüngsten Marktturbulenzen seit Ende Januar so gut überstanden haben wie die Adidas-Aktie. Im Fall des Sportartikelherstellers handelt es sich bei dieser Aussage sogar um eine klare Form von „understatement“, denn jüngst gelang dem Papier mit einem Aufwärtgap im Tageschart (197,80 EUR zu 199,65 EUR) der Spurt auf ein neues Allzeithoch. Damit entsteht eines der besten Signale der Technischen Analyse überhaupt. Der Titel ist aber noch aus einem anderen Grund interessant: Eines unserer Lieblingssetups kombiniert die Relative Stärke nach Levy mit dem Abschluss einer charttechnischen Konsolidierungsformation und ist derzeit lehrbuchmäßig erfüllt. Schließlich notiert der RSL-Koeffizient wieder über 1, wodurch ein Aufwärtstrend signalisiert wird. Darüber hinaus konnte der trendfolgende Indikator seinen seit August 2016 bestehenden Abwärtstrend zu den Akten legen. Mit Blick auf den „nackten“ Kursverlauf kann die Entwicklung seit Sommer 2017 zudem als seitliche Schiebezone interpretiert werden, die mit dem neuen Rekordstand nun nach oben aufgelöst wurde (Fortsetzung siehe unten).

adidas (Weekly)
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Setup aus dem Lehrbuch
In der beschriebenen Konstellation greifen bildlich gesprochen zwei Räder ineinander. Das Kriterium der relativen Stärke dokumentiert einen vorliegenden Haussetrend und das abgeschlossene Konsolidierungsmuster signalisiert, dass dieser wieder Fahrt aufnimmt. Genau diese Ausgangslage finden Investoren derzeit bei der Adidas-Aktie vor. Der Ausbruch auf der Oberseite wird zusätzlich durch das jüngste MACD-Kaufsignal sowie die idealtypische Positionierung im HSBC-Trendkompass bestätigt. Aus der Höhe der angeführten Schiebezone ergibt sich im „uncharted territory“ ein rechnerisches Anschlusspotential von rund 37 EUR, was zu einem Kursziel von knapp 240 EUR führt. Der Charme der aktuellen Ausbruchssituation liegt aber auch darin, dass Anleger aktuell eine enge Absicherung heranziehen können. Je nach Risikoneigung bietet sich entweder die o. g. Kurslücke oder das jüngste „swing low“ auf Wochenbasis (189,70 EUR) als Stopp-Loss an. Sollten die beschriebenen Räder tatsächlich ineinandergreifen, gewährleisten beide Absicherungsmarken attraktive Chance-Risiko-Verhältnisse.

adidas (Weekly)
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