19.12.2018 - 08:30 HSBC

DAX® - Orientierung gesucht

HSBC Daily Trading

Orientierung gesucht

Bei 10.744 Punkten startete der DAX® gestern in den Tag – beendet hat unser heimisches Aktienbarometer den Handel bei 10.741 Punkten. In der Konsequenz entsteht ein lehrbuchmäßiger „doji“, der die Suche der Investoren nach Orientierung dokumentiert. In dieses Schema passt perfekt, dass die deutschen Standardwerte dabei innerhalb der Handelsspanne vom Vortag verblieben („inside day“). Unter dem Strich bleiben dem DAX® also die Schlüsselmarken der letzten Tage erhalten: Auf der Unterseite definiert das zyklische Tief vom 10. Dezember (10.586 Punkte) im Zusammenspiel mit dem 61,8 %-Fibonacci-Retracement der letzten Aufwärtsbewegung von Anfang 2016 bis Anfang 2018 (10.570 Punkte) eine wichtige Unterstützungszone. Die beiden Tiefs bei 11.009/11.051 Punkten markieren andererseits die ersten Hürden auf dem Weg nach Norden. Da in diesem Kursband auch die untere Begrenzung des Abwärtstrendkanals seit Januar (akt. bei 11.038 Punkten) verläuft, entsteht hier ein markanter Kreuzwiderstand. Ein Sprung darüber ist zwingende Voraussetzung, um den DAX® kurzfristig zu stabilisieren und für ein halbwegs versöhnliches Jahresende zu sorgen.


DAX® (Daily)



Akute Toppbildungsgefahr

Der Bruch des Aufwärtstrends seit Juli 2016 (akt. bei 325 USD) hat die charttechnischen Probleme der Netflix-Aktie erwartungsgemäß vergrößert (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 16. November). Trotz der jüngsten Verschnaufpause steht unverändert ein nachhaltiges Abgleiten unter den seinerzeit herausgearbeiteten Sell-Trigger in Form der letzten beiden Tiefs bei 271 USD zu befürchten. Damit schwebt weiterhin das Damoklesschwert einer abgeschlossenen Schulter-Kopf-Schulter-Formation über dem Titel (siehe Chart). Auf der Indikatorenseite steht zudem ein frisches negatives Schnittmuster beim MACD auf monatlicher Basis zu Buche. Apropos negatives Schnittmuster: Im Tageschart hat die 50-Tages-Linie im November die längerfristige Glättung der letzten 200 Tage (akt. bei 332/336 USD) von oben nach unten durchschnitten, so dass sich das als „death cross“ bekannte Muster ergibt. In diesem Umfeld definiert das Tief vom Februar bei 236 USD die nächste Unterstützung, ehe die Hochpunkte vom Oktober 2017 bei 204/202 USD wieder in den Fokus rücken. Die zuletzt angeführten Marken harmonieren dabei bestens mit dem 61,8 %-Fibonacci-Retracement des gesamten Hausseimpulses seit Februar 2016 (210 USD). Als Absicherung ist indes das jüngste Verlaufshoch bei 299 USD prädestiniert.


Netflix (Weekly)



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