14.07.2017 - 09:00 HSBC

DAX® - MACD-Schnittmuster lässt hoffen

MACD-Schnittmuster lässt hoffen
Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs konnte der DAX® nur marginal zulegen. Nach den starken Zuwächsen des Vortages ist das aber kein Beinbruch. Vielmehr „reicht“ das gestrige Nullsummenspiel aus, um ein positives Schnittmuster beim trendfolgenden MACD entstehen zu lassen. Dieses Kaufsignal liefert ein weiteres Argument dafür, dass die dynamische Kerze des Vortages nur den Auftakt darstellt. Gelingt dem Aktienbarometer ein nachhaltiger Sprung über die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.637 Punkten), steckt das Minigap von Ende Juni bei 12.751/3 Punkten das nächste Anlaufziel ab. Danach definiert das Hoch von Mitte Mai bei 12.842 Punkten die nächste Hürde und von hier aus wäre es dann sogar nicht mehr weit bis zum bisherigen Rekordlevel bei 12.952 Punkten. Auf der Unterseite dient indes die Kombination aus dem Aufwärtstrend seit Februar (akt. bei 12.495 Punkten) sowie diverse Hoch- und Tiefpunkte bei rund 12.490 Punkten als erster Rückzugsbereich. Noch wichtiger ist aus charttechnischer Sicht allerdings die jüngste Aufwärtskurslücke (12.406 zu 12.389 Punkten), die zudem bestens mit dem ehemaligen Allzeithoch vom April 2015 bei 12.391 Punkten harmoniert.

DAX® (Daily)
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Langjähriger Baissetrend überwunden
„Durchbruch oder Absturz?“ – diese Frage warfen wir am 11. Juli in Bezug auf den MSCI Emerging Markets auf. Hintergrund der Frage war der Respekt, welchen die Marktteilnehmer vor der Kumulationszone aus dem seit 2007 dominierenden Baissetrend (akt. bei 1.007 Punkten), dem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (1.002 bzw. 1.011 Punkte) sowie dem ehemaligen Aufwärtstrend seit Herbst 2011 (akt. bei 1.016 Punkten) zeigten (siehe Chart). Jetzt sollte die Entscheidung gefallen sein. Schließlich hat das Aktienbarometer den beschriebenen Kreuzwiderstand hinter sich gelassen und dürfte nun Kurs auf die Hochs der Jahre 2012 bis 2015 bei rund 1.100 Punkten nehmen. Begleitet wird der beschriebene Ausbruch durch den Aroon, der derzeit einen idealtypischen Aufwärtstrend signalisiert. Um die Gefahr eines Fehlausbruchs auf der Oberseite gar nicht erst aufkommen zu lassen, können Anleger das o. g. ehemalige Widerstandsbündel bei gut 1.000 Punkten als Stopp-Loss heranziehen. Mit anderen Worten: Einen Rückfall in den Bereich dreistelliger Notierungen sollte der MSCI Emerging Markets unbedingt verhindern.

MSCI Emerging Markets (Weekly)
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Flagge aufgelöst
In den letzten Monaten wurde die Tom Tailor-Aktie an dieser Stelle regelmäßig besprochen. Aus charttechnischer Sicht liegt das an einer sauber ausgeprägten unteren Umkehr und dem seit dem 3. Quartal 2016 bestehenden Aufwärtstrend. Im Haussemodus befindet sich der Titel auch gemessen an den objektiven Kriterien der Relativen Stärke (Levy) sowie des Momentums der letzten vier Wochen, wie sie im „HSBC Trendkompass“ Anwendung finden. Spannend ist, dass im Rahmen der grundsätzlichen Aufwärtstendenz zuletzt eine trendbestätigende Bullenflagge nach oben aufgelöst wurde (siehe Chart). Im Monatsbereich legt der jüngst ausgeprägte „Hammer“ ebenfalls das Ende der jüngsten Verschnaufpause nahe. Damit steht auch charttechnisch die Börsenampel wieder auf „grün“ und das Papier dürfte perspektivisch die Widerstandszone aus einem Fibonacci-Retracment (8,87 EUR) und den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei rund 9 EUR ins Visier nehmen. Da sich der mittelfristige Aufwärtstrend und die oberen Flaggenbegrenzung (akt. bei 7,17/54 EUR) bereits in zwei Wochen schneiden werden, bietet sich diese künftige Kreuzunterstützung als Absicherung auf der Unterseite an.

TOM TAILOR (Daily)
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