09.03.2018 - 09:00 HSBC

DAX® Kursindex - Strategische Unterstützungen genutzt

Strategische Unterstützungen genutzt
Der DAX® hat den in den letzten Tagen immer wieder ins Feld geführten Aufwärtstrend seit Februar 2016 (akt. bei 12.008 Punkten) als Sprungbrett nach oben nutzen können. Für diesen „Dreh“ nach Norden gibt es aber noch einen weiteren Grund und diesen liefert der Chart des Kursindex der deutschen Standardwerte. Das Tief vom August vergangenen Jahres (5.625 Punkte) bildet hier zusammen mit dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Hausseimpulses von Februar 2016 bis Januar 2018 (5.644 Punkte) und der 38-Monats-Linie (akt. bei 5.554 Punkten) eine strategische Haltezone. Auf dieser Basis weist der Monatschart (bisher) einen klassischen „Hammer“ aus und liefert damit einen Beleg, dass die Marktteilnehmer die Bedeutung dieser Bastion tatsächlich wahrnehmen. Eine Erholung stößt bei 6.027/40 Punkten (Gap auf Wochenbasis) bzw. bei 6.138 Punkten (Hoch vom Juni 2017) auf die ersten nennenswerten Barrieren. Rückenwind erhält eine Erholungsbewegung durch das inzwischen deutlich abgekühlte Sentiment. So ist der Anteil der Bullen unter den US-Privatanlegern gemäß der aktuellen AAII-Umfrage um fast 11 %-Punkte auf nur noch 26,4 % eingebrochen. Gleichzeitig notiert der Anteil der „Neutralen“ mit 45,2 % auf dem höchsten Stand seit Mai 2016. Die Euphorie vom Januar ist damit endgültig verflogen.

DAX® Kursindex (Monthly)
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Die Kurve bekommen
Am 23. Februar hatten wir anhand der GFT-Aktie eines unserer Lieblingssetups beschrieben: Nach einer langen Dürreperiode kam es seinerzeit zu einer Aufwärtskurslücke (11,72 EUR zu 11,95 EUR), die bis heute Bestand hat. Wird ein Gap nach einer solch langen Abwärtsphase nicht mehr geschlossen, ist das oftmals der Startschuss für eine nachhaltige Trendwende. So auch bei dem Technologietitel, denn inzwischen liegt sogar ein abgeschlossener Doppelboden vor (siehe Chart). Das Kursziel – abgeleitet aus der unteren Umkehr – lässt sich auf rund 17 EUR taxieren. Dieses Kurspotential würde ausreichen, um den seit Ende 2015 bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 16,84 EUR) ins Visier zu nehmen. Auf dem Weg in diese Region stecken die 200-Tages-Linie (akt. bei 14,96 EUR) bzw. das Tief vom 6. Juli 2016 bei 15,99 EUR wichtige Etappenziele ab. Unterstützung erfährt unsere Einschätzung durch die aktuelle Positionierung des Titels im „HSBC Trendkompass“. Erstmal seit langer Zeit signalisieren die objektiven Kriterien der Relativen Stärke (Levy) und des Momentums (4 Wochen) wieder eine lehrbuchmäßige Haussephase. Den Stopp für bestehende Engagements können Anleger auf das Niveau der Nackenzone des o. g. Doppelbodens bei knapp 14 EUR anheben.

GFT Technologies (Daily)
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Die kurzfristigen Leitplanken
Mit dem Value Line Arithmetic Index wollen wir heute ein eher selten betrachtetes Marktbarometer auf den Prüfstand stellen. Der Index fasst mehr als 1.600 US-Werte zusammen, die gleichgewichtet werden. Der Hauptunterschied im Vergleich zu gängigeren Aktienbarometern liegt also in dem Verzicht auf eine Gewichtung anhand der Marktkapitalisierung. Übergeordnet ist der seit 2016 bestehende Haussetrend (akt. bei 5.794 Punkten) absolut intakt. Im Zusammenspiel mit der 200-Tages-Linie (akt. bei 5.817 Punkten), einem Fibonacci-Level (5.777 Punkte) sowie dem jüngsten Verlaufstief (5.699 Punkte) entsteht auf diesem Level die entscheidende Kumulationsunterstützung. Auf der Oberseite bremst den Index aktuell die Glättungslinie der letzten 38 Tage (akt. bei 6.136 Punkten) aus. Noch besser wäre zweifelsohne, wenn neben der kurzfristigen Durchschnittslinie auch das Hoch vom 27. Februar (6.178 Punkte) übersprungen würde. Mut macht in diesem Zusammenhang der trendfolgende MACD, der gerade auf seiner Signallinie aufgesetzt hat, um danach wieder sofort nach Norden abzudrehen. In der Vergangenheit begünstigte dieses Muster oftmals weitere Kursavancen.

Value Line Arithmetic Index (Daily)
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Ausbruch nutzen – mit Anlagezertifikaten
Zwei Dinge fordert der Techniker für eine nachhaltige Wende zum Besseren: Einmal die Ausprägung eines tragfähigen Bodens und zum Zweiten den Bruch eines übergeordneten Baissetrends. Beide Voraussetzungen sind bei der Twitter-Aktie idealtypisch erfüllt (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 8. bzw. 15. Februar). Das neue Verlaufshochs bei 35,82 USD unterstreicht, dass der etablierte Aufwärtstrend weiter intakt ist. Da der RSI mit einem Wert von rund 80 inzwischen nicht nur tief im überkauften Terrain notiert, sondern auch das höchste Niveau der Historie erreicht hat, können Anleger als Investmentalternative Anlageprodukte in Erwägung ziehen. Die untenstehenden Capped-Bonus-Zertifikate berücksichtigen neben den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei rund 30 USD vor allem auch das Unterstützungskreuz bei rund 25 USD. Auf diesem Niveau bildet die Nackenzone der abgeschlossenen Bodenbildung zusammen mit dem o. g. ehemaligen Abwärtstrend (akt. bei 25,03 USD) einen massiven charttechnischen Auffangbereich. Das defensivere der beiden untenstehenden Produkte berücksichtigt zusätzlich sogar die Kombination aus dem Tief vom Januar (22,04 USD) und der steigenden 38-Wochen-Linie (akt. bei 21,66 USD) als zusätzlichen Unterstützungen.

Twitter (Weekly)
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