12.06.2018 - 09:00 HSBC

DAX® - It’s all about GD 200

It’s all about GD 200
Die 200-Tages-Linie behält ihre aktuell herausragende Bedeutung für die weitere DAX®-Entwicklung. Zu Wochenbeginn sorgte das gestrige Tagestief (12.752 Punkte) sogar für eine punktgenaue Bestätigung des meistbeachtesten gleitenden Durchschnitts. Auf dieser Basis hat das Aktienbarometer eine Kerze mit kleinem Kerzenkörper ausgeprägt. Darin spiegelt sich die aktuelle Unentschlossenheit der Marktteilnehmer wider. Für eine Richtungsentscheidung ist deshalb unverändert ein Schlusskurs unter der o. g. langfristigen Glättungslinie oder aber ein nachhaltiger Spurt über die beiden jüngsten Verlaufshochs bei 12.915/25 Punkten nötig. Da die Wochenauftaktkerze vollständig oberhalb der 200-Tages-Linie ausgeprägt wurde und das Tief vom vergangenen Freitag (12.611 Punkte) inzwischen von zwei höherliegenden Tiefs eingerahmt wird („swing low“), steigen die Chance für einen Ausbruch auf der Oberseite. Dennoch sollten technisch motivierte Anleger nicht versuchen diesen zu antizipieren. Vielmehr gilt es, die Aktivierung eines der beiden aufgezeigten Trigger geduldig abzuwarten.

DAX® (Daily)
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Kurs Allzeithoch?
Die Kombination aus dem Aufwärtstrend seit Anfang 2016 und der 200-Tages-Linie (akt. bei 24.315 bzw. 24.130 Punkten) hat sich beim Dow Jones zuletzt mehrfach als solider Unterstützungsbereich erwiesen. Der jüngst erfolgte Spurt über die Hochs bei rund 25.000 Punkten sorgt nun zusätzlich für den Abschluss einer klassischen Bodenbildung. Aus deren Höhe lässt sich nun ein Anschlusspotential von rund 1.700 Punkten ableiten, so dass perspektivisch das bisherige Allzeithoch von Ende Januar bei 26.617 Punkten wieder in den Fokus rücken sollte. Ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zum angeführten Rekordstand definiert beispielsweise das Hoch vom 27. Februar bei 25.800 Punkten. Auch die jüngsten Aufwärtskurslücken auf Tagesbasis unterstreichen die Ambitionen der Bullen. In die gleiche Kerbe schlägt derzeit die Mehrzahl der quantitativen Indikatoren (z. B. RSI, MACD), die aktuell freundlich zu interpretieren sind. Aber auch unter Risikogesichtspunkten spielen die angeführten Gaps eine wichtige Rolle. So können Investoren die erste Kurslücke vom 4. Juni (24.674 zu 24.711 Punkte) als Stop-Loss auf der Unterseite heranziehen.

Dow Jones Industrial Average (Daily)
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Was lange währt…
… wird endlich gut. Auf diesen einfachen Nenner lässt sich die charttechnische Situation der Bilfinger-Aktie verdichten. Auf die Rückeroberung der 200-Wochen-Linie (akt. bei 38,94 EUR) folgte mit dem Spurt über die Nackenlinie einer multiplen inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation ein weiterer Befreiungsschlag. Für das „i-Tüpfelchen“ sorgt in diesem Zusammenhang der Sprung über die verschiedenen Hochs bei gut 40 EUR. Seit dem Jahr 2016 verließ die Marktteilnehmer auf diesem Niveau regelmäßig der Mut. Die Kursentwicklung der letzten anderthalb Jahre kann darüber hinaus als seitliche Schiebezone interpretiert werden, deren Auflösung nun ein kalkulatorisches Anschlusspotential bis rund 49 EUR bereithält. Dieses Anlaufziel harmoniert ganz gut mit dem markanten Tief vom August 2011 bei 50,74 EUR. Zusätzlichen Rückenwind liefert aktuell der trendfolgende MACD, der in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) derzeit „long“ positioniert ist. Als Absicherung auf der Unterseite bieten sich die o. g. Ausbruchsmarken bei gut 40 EUR an. Schließlich würde deren Rebreak die aktuelle Steilvorlage negieren.

Bilfinger (Weekly)
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