13.06.2018 - 09:00 HSBC

DAX® - Ist denn heut` schon Sommerloch?

Ist denn heut` schon Sommerloch?
Eine Eröffnung in der Nähe des Tageshochs und danach ausbleibende Anschlusskäufe – dieses Verhaltensmuster legte der DAX® zuletzt des Öfteren an den Tag. So musste das Aktienbarometer, ausgehend von seinem Tageshoch bei 12.949 Punkten, wieder über 100 Punkte preisgeben. Zunächst einmal muss damit ein erster Rallyversuch auf der Oberseite als gescheitert angesehen werden. Per Saldo bleibt es deshalb bei den bereits in den letzten Tagen diskutierten Schlüsselgrößen. Auf der Unterseite sollten die deutschen Standardwerte unverändert die 200-Tages-Linie (akt. bei 12.756 Punkten) verteidigen. Ansonsten droht eine Belastungsprobe der jüngsten beiden Verlaufstiefs bei 12.611 bzw. 12.548 Punkten. Auf dem Weg nach Norden hat sich indes eine hartnäckige Widerstandszone aus den letzten drei Verlaufshochs bei 12.915/25/49 Punkten etabliert. Um die Lethargie der letzten Tage zu überwinden, bedarf es eines Spurts über die zuletzt genannten Hürden. Geduld bleibt also derzeit weiterhin die wichtigste Anlegertugend, denn erst ein Ausbruch – in die eine oder andere Richtung – dürfte beim DAX® für neue Dynamik sorgen.

DAX® (Daily)
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Läuft und läuft und läuft
Zuletzt hatten wir mehrfach auf die robuste Marktverfassung – insbesondere im Technologiesektor – verwiesen. Diese recht allgemeine Feststellung möchten wir zum Anlass nehmen, um die charttechnischen Perspektiven des Nasdaq Composite ganz konkret auf den Prüfstand zu stellen. Im Verlauf der jüngsten Korrekturen hat sich die Kombination aus dem Haussetrend seit Anfang 2016 und der 200-Tages-Linie (akt. bei 7.079 bzw. 6.999 Punkten) jeweils als solide Unterstützung erwiesen. Mit dem Sprung über das alte Allzeithoch bei 7.708 Punkten entsteht nicht nur eines der besten Signale der Technischen Analyse überhaupt, sondern es wurde auch ein aufsteigendes Dreieck nach oben aufgelöst (siehe Chart). Das Risiko eines Fehlausbruchs wird dabei durch die bestehenden Kaufsignale seitens des MACD und des Aroon reduziert. Das beschriebene Konsolidierungsmuster eröffnet nun ein rechnerisches Anschlusspotential bis rund 8.400 Punkte. Um die aktuelle Steilvorlage nicht leichtfertig zu verspielen, sollten die amerikanischen Technologietitel in Zukunft nicht mehr nachhaltig unter das Januarhoch bei 7.506 Punkten zurückfallen.

Nasdaq-100 Index® (Weekly)
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Zündet der Kursturbo?
Die Haltezone aus dem Aufwärtstrend seit Anfang 2016 und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 287,39 USD bzw. 257,73 USD) hat die Tesla-Aktie zuletzt als Sprungbrett nach Norden genutzt. Unter dem Strich hat das Papier damit auch die alten Ausbruchsmarken bei rund 280 USD bestätigt. Dank des Spurts über den kurzfristigen Durchschnitt der letzten 38 Wochen (akt. bei 318,07 USD) steigen nun sogar die Chancen auf eine erfolgreiche Bodenbildung. Was zu deren Abschluss noch fehlt, ist allerdings ein nachhaltiger Bruch des seit Herbst vergangenen Jahres bestehenden Korrekturtrends (akt. bei 341,92 USD). Gelingt der skizzierte Befreiungsschlag, kann die gesamte Kursentwicklung der letzten Monate als klassische Flagge interpretiert werden (siehe Chart). Dann wäre ein Wiedersehen mit dem bisherigen Allzeithoch bei 389,57 USD fast schon eine „Pflichtaufgabe“. Auf eine positive Weichenstellung lässt der MACD hoffen, der gerade ein frisches Einstiegssignal generiert hat. Neben der eingangs angeführten Schlüsselunterstützungszone sowie den alten Ausbruchsmarken bilden vor allem die Tiefs bei knapp 180 USD einen weiteren wichtigen Rückzugsbereich.

Tesla (Weekly)
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