13.03.2018 - 09:00 HSBC

DAX® - Indikatorenlage günstig

Indikatorenlage günstig
Die US-Technologiewerte konnten gestern ihre, zum Ende der vergangenen Woche erreichten, Allzeithochs weiter ausbauen (siehe Analyse unten). Diese Entwicklung griff auch den deutschen Standardwerten unter die Arme, so dass auf Tagesbasis eine Kerze mit markanter Lunte entsteht. Damit kam es nicht nur zum vollständigen Schließen der Kurslücke vom 1. März, sondern auch zur Rückeroberung des ehemaligen Rekordhochs vom April 2015 bei 12.391 Punkten. Da die quantitativen Indikatoren weiter freundlich zu interpretieren sind, hat der DAX® noch weiteres Erholungspotential. Hervorheben möchten wir in diesem Kontext die abgeschlossene Bodenbildung im Verlauf des RSI. Das nächste Etappenziel definiert dabei das Hoch vom 26. Februar bei 12.601 Punkten. Wesentlich massiver werden die Hürden aus charttechnischer Sicht im Bereich der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.719 Punkten). Da in diesem Dunstkreis zudem die Nackenlinie des Anfang Februar vervollständigten Doppeltopps verläuft, ist eine Rückeroberung dieser Barrieren nötig, um für einen wirklichen Befreiungsschlag zu sorgen.

DAX® (Daily)
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Korrektur, welche Korrektur?
Auf diesen einfachen, aber prägnanten Nenner lässt sich die charttechnische Situation beim Nasdaq100 verdichten. Schließlich endete die letzte Woche für die amerikanischen Technologietitel mit einem Paukenschlag: Mit einem Aufwärtsgap bei 6.971/7.007 Punkten gelang am vergangenen Freitag der Sprung über die alten Rekordstände bei 7.003/23 Punkten. Ein neues Allzeithoch sorgt für eines der besten Signale der Technischen Analyse überhaupt. Im konkreten Fall macht diese Weichenstellung zudem den Korrekturimpuls vom 26. Januar bis zum 9. Februar vergessen. Der Ausbruch auf der Oberseite wird dabei durch die trendfolgenden Indikatoren untermauert. So ist der Aroon jüngst dem Beispiel des MACD gefolgt und hat ebenfalls ein neues Einstiegssignal generiert. Aber auch der Wochenchart liefert mit einem „bullish engulfing“ Rückenwind. Durch die Projektion der Tiefe des Einschnitts nach oben ergibt sich nun sogar ein rechnerisches Anschlusspotential von rund 800 Punkten. Um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, sollte der Nasdaq100 die 38-Tages-Linie (akt. bei 6.814 Punkten) in Zukunft nicht mehr unterschreiten.

Nasdaq-100 Index® (Weekly)
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Gap unterstreicht Ambitionen
Seit gut zwei Jahren arbeitet die K+S-Aktie an einer Bodenbildung. Die jüngste Kursentwicklung sorgt dabei für mehrere Ausrufezeichen hinter dieser Einschätzung. So hat der Titel das Sprungbrett in Form der 200-Tages-Linie (akt. bei 21,64 EUR) für ein „bullish engulfing“ genutzt. An dieses konstruktive Candlestickmuster schloss sich gestern eine Aufwärtskurslücke (23,69 zu 23,73 EUR) an. Mit diesem Gap konnte das Papier endgültig die letzten Verlaufshochs bei 23,34/39 EUR überspringen. Für das „i-Tüpfelchen“ sorgt dabei die Rückeroberung der Glättungslinie der letzten 200 Wochen (akt. bei 23,62 EUR). Bestätigt werden die positiven Weichenstellungen durch den trendfolgenden MACD, der in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) freundlich zu interpretieren ist. Die Hochs von 2017 bei knapp 25 EUR definieren nun das nächste Anlaufziel. Bei diesem Level handelt es sich dann um die große Schaltstelle: Schließlich würde ein Spurt über dieses Level die eingangs diskutierte, große Bodenbildung abschließen. Der Charme der aktuellen Ausbruchssituation liegt allerdings auch darin, dass Anleger aktuell mit den alten Ausbruchsmarken bei 23,34/39 EUR eine engmaschige Absicherung heranziehen können.

K + S (Daily)
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