10.04.2018 - 09:00 HSBC

DAX® - Im Erholungsmodus

Im Erholungsmodus
Der Start in die neue Woche führte den DAX® gestern exakt bis in den Bereich der 50-Tages-Linie (akt. bei 12.370 Punkten). Im Dunstkreis dieser mittelfristigen Glättung verließ die Marktteilnehmer allerdings der Mut, so dass sich im Vergleich zum Schlusskurs am vergangenen Freitag nur noch ein kleines Kursplus von 20 Punkten ergab. Trotz dieser Entwicklung überwiegen kurzfristig die positiven Aspekte. Als Kernargumente sehen wir dabei das in der letzten Woche gerissene Aufwärtsgap bei 12.011/136 Punkten und die Rückkehr in den im Februar 2016 etablierten Aufwärtstrend (akt. bei 12.156 Punkten) an. Damit ist allerdings auch klar, dass Anleger gegenwärtig eine enge Absicherung auf Basis der o. g. Kurslücke heranziehen sollten. Schließlich würde ein schnelles Gap-Closing die jüngste DAX®-Stabilisierung zunichte machen. Ohne negative Weichenstellung stecken die Hochs bei 12.460/12.601 Punkten die nächsten Hürden ab. Im Bereich der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.666 Punkten) beginnt dann die eigentliche Herausforderung, denn der gleitende Durchschnitt markiert nur den Auftakt zu einer wichtigen Widerstandszone, welche sich zusätzlich aus dem Tief vom 2. Januar (12.745 Punkte) und einem weiteren Gap speist.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Divergenzen treten immer deutlicher zu Tage
Seit Ende Januar ringt das Währungspaar mit der an dieser Stelle vielfach ins Feld geführten Widerstandszone bei rund 1,25 USD. Zur Erinnerung: Der alte Basisaufwärtstrend seit 1985, der seit dem Rekordhoch bei gut 1,60 USD bestehende Baissetrend der letzten zehn Jahre, ein Fibonacci-Retracement sowie zwei gleitenden Durchschnitte bilden hier ein massives Widerstandsbündel. Dieses „Innehalten“ hinterlässt inzwischen auch Spuren bei den quantitativen Indikatoren. So weisen RSI und MACD jeweils negative Divergenzen aus, indem die jüngsten Verlaufshochs nicht mehr durch entsprechende Indikatorenpendants bestätigt wurden. Insbesondere der Trendfolger zeigte dieses Muster auch vor dem letzten großen EUR-Rückgang vom Frühjahr 2014, als die europäische Einheitswährung nahezu ohne Gegenbewegung von 1,40 USD auf 1,05 USD zurückfiel. Als Belastungsfaktor dürfte sich zudem das nach wie vor hohe Ausmaß an spekulativen EUR-Longpositionen erweisen. In dieser Gemengelage definieren wir ein Abgleiten unter die Marke von 1,22 USD als Signalgeber dafür, dass das Währungspaar tatsächlich von der aktuellen Seitwärtsentwicklung in einen Korrekturimpuls übergeht.
 
 
  EUR/USD (Weekly)  
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Stabilisierung nimmt Form an
Ende vergangenen Jahres hatte die Nordex-Aktie zwei „Hammer“-Umkehrmuster ausgeprägt, deren Tiefs jüngst nochmals temporär unterschritten wurden. Der dynamische Erholungsimpuls legt ein „false break“ auf der Unterseite nahe und eröffnet nun die Chance auf Ausprägung eines klassischen Doppelbodens, welcher durch die Tiefs 7,09/6,86 EUR definiert wird (siehe Chart). Begünstigt wird eine Aufwärtsreaktion aktuell beispielsweise durch das im Wochenbereich vorliegende „bullish engulfing“, die auf Tagesbasis zuletzt gerissenen Aufwärtsgaps (7,49/57 EUR bzw. 8,11/14 EUR) sowie die gegenwärtige Indikatorenkonstellation. So notieren sowohl die Relative Stärke nach Levy als auch der MACD auf historisch niedrigen Niveaus. Vor allem erstere zeigt auf dieser Basis allerdings Stabilisierungsansätze. Für einen Befreiungsschlag würde in diesem Kontext ein Sprung über das Hoch vom März 2011 bei 9,65 EUR sorgen, der gleichzeitig auch den steilen Abwärtstrend seit Oktober 2016 (akt. bei 9,60 EUR) zu den Akten legen würde. Aber selbst ohne positive Weichenstellung ermöglicht die aktuell hohe Volatilität attraktive Produktkonditionen. So berücksichtigen die unten angeführten Capped-Bonuszertifikate selbst die o. g. Mehrjahrestief als mögliche Unterstützungen.
 
 
  Nordex (Monthly)  
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