07.06.2018 - 08:30 HSBC

DAX® - Diese Marken sollten sie kennen

Diese Marken sollten sie kennen
Trotz der Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.743 Punkten) tut sich der DAX® derzeit mit weiteren Kursgewinnen schwer. Das gestrige „Kreisel“-Muster liefert hierfür einen sichtbaren Beleg. Dennoch kann die jüngste Kursentwicklung als Erfolg verbucht werden, denn zum einen hat das Aktienbarometer den „shooting star“ vom Vortag offensichtlich gut verkraftet und zum anderen hat sich die eingangs erwähnte langfristige Glättung erneut als tragfähige Unterstützung entpuppt. Damit sind wir dann auch ohne Umwege bei der absoluten Schlüsselmarke auf der Unterseite: Aus Sicht der Bullen gilt es weiterhin den Durchschnitt der letzten 200 Tage zu verteidigen. Ansonsten droht dem DAX® ein Wiedersehen mit dem Tief vom 31. Mai bei 12.548 Punkten. Auf der Oberseite bedarf es indes eines Spurts über das Hoch bei 12.925 Punkten, um die negativen Implikationen aus dem o. g. Candlestickmuster von vorgestern endgültig vergessen zu machen. Das zuletzt angeführte Level bzw. die 200-Tages-Linie markieren also kurzfristig die entscheidenden Leitplanken. Helfen könnte den deutschen „blue chips“ dabei die konstruktive Chartsituation der amerikanischen Standardwerte – inklusive eines neuen Allzeithochs beim Nasdaq Composite.

DAX® (Daily)
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Der Druck im Kessel steigt
Die ohnehin schon geringe Schwankungsbreite hat der Silberpreis im bisherigen Jahresverlauf weiter eingeengt. So geben die bisherigen Extrema – 17,70 USD bzw. 16,04 USD – dem Edelmetall enge Grenzen vor. Die beschriebene Schwankungsarmut schlägt sich auch in einer Reihe von quantitativen Indikatoren nieder. So notiert beispielsweise der MACD im Dunstkreis der Nulllinie und die Glättungslinien der letzten 38 bzw. 200 Wochen sind derzeit sogar absolut deckungsgleich (akt. jeweils bei 16,68 USD). Am markantesten ist aber vielleicht, dass sich der Abstand der Bollinger Bänder inzwischen auf den niedrigsten Stand seit 2000 verringert hat. In der Summe stellen diese Rahmenbedingungen den idealen Nährboden für einen neuen Trendimpuls dar. Bleibt nur die Frage, in welche Richtung sich der Vola-Impuls entladen wird? Zur Beantwortung der Frage aller Fragen können technisch motivierte Anleger die Begrenzungen der eingangs angeführten Tradingrange heranziehen. Sprich: Oberhalb der Signalmarke von 17,70 USD übernahmen die Bullen das Zepter, während ein Abgleiten unter das Jahrestief bei 16,04 USD einen neuen Baisse-Impuls lostreten sollte. Zu einer abwartenden Grundhaltung passen auch die jüngsten drei „inside candles“ auf Quartalsbasis.

Silber (Weekly)
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Verlaufshoch untermauert Trendwende
Auf die Gezeitenwende bei der Twitter-Aktie haben wir an dieser Stelle vielfach hingewiesen (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 8./15. Februar sowie vom 9. März). Nach einem erfolgreichen Backtest der Nackenzone der Bodenbildung Anfang April gelang dem Technologietitel jüngst der Spurt über das bisherige Jahreshoch (36,80 USD). Per Saldo können Anleger deshalb weiter von einem intakten Aufwärtstrend ausgehen, zumal das neue Verlaufshoch durch ein frisches MACD-Kaufsignal unterstrichen wird. Für eine zusätzliche Bestätigung sorgt die objektive Auswertung im Rahmen des „HSBC Trendkompass“, welcher ebenfalls eine idealtypische Haussephase signalisiert. Die Parallele zum steilen Aufwärtstrend seit Herbst vergangenen Jahres bietet nun sogar Raum bis knapp 50 USD, so dass langfristig sogar die Hochs des Jahres 2015 wieder auf die Agenda rücken. Wichtiger als das Erreichen dieser Zielmarke, ist für die unten stehenden Capped-Bonuszertifikate, dass die jeweiligen Barrieren nicht verletzt werden. Dabei „helfen“ Investoren die Unterstützungen in Form des o. g. alten Jahreshochs, des angeführten Haussetrends (akt. bei 31,75 USD) sowie vor allem der Kombination aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 26,73 USD) und der Nackenzone der unteren Umkehr bei rund 26 USD.

Twitter (Weekly)
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Zurück in der Erfolgsspur
Eine charttechnisch sehr vielversprechende Ausgangslage liegt derzeit bei der Fresenius-Aktie vor. Im Verlauf der Korrektur der letzten 12 Monate wurde mehrfach die 200-Wochen-Linie (akt. bei 62,70 USD) getestet. Dabei hat sich diese langfristige Glättung als solide Unterstützung entpuppt. Doch nicht nur das: Mittlerweile wurde auch der seit dem Rekordstand bei gut 80 EUR bestehende Abwärtstrend (akt. bei 66,04 EUR) zu den Akten gelegt und jüngst erfolgreich zurückgetestet. Auf der Indikatorenseite wird der Ausbruch nach Norden durch abgeschlossene Bodenbildungen im Verlauf des MACD und des RSI flankiert – zuvor hatten beide bereits positive Divergenzen ausgeprägt. Da auch der „HSBC Trendkompass“ wieder einen idealtypischen Haussetrend signalisiert, steht die Börsenampel inzwischen wieder auf „grün“. Ein erstes Etappenziel definiert nun das Hoch bei 70,78 EUR, dessen Überwinden einen Doppelboden vervollständigen, und den Weg zu dem o. g. Rekordstand ebnen würde. Um die gute Ausgangslage nicht leichtfertig zu verspielen, sollte die Fresenius-Aktie in Zukunft nicht mehr in den o. g. Baissetrend zurückfallen. Eine Absicherung auf dieser Basis gewährleistet gleichzeitig ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.

Fresenius (Weekly)
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