05.03.2018 - 09:00 HSBC

DAX® - Die nächsten Unterstützungen

Die nächsten Unterstützungen
Die letzten Handelstage hatten es in sich! Am Freitag musste der DAX® das zweite Abwärtsgap (12.143 zu 12.081 Punkten) in Folge hinnehmen. Mit 11.878 Punkten steht darüber hinaus ein neues Verlaufstief zu Buche. Der erneute Schwächeanfall hat auch im Wochenchart Spuren hinterlassen. So musste das Aktienbarometer zum einen den Bruch des Anfang 2016 etablierten Aufwärtstrends (akt. bei 12.153 Punkten) hinnehmen. Zum anderen entsteht in diesem Zeitfenster ein „bearish engulfing“, welches sogar die Körper der beiden vorangegangenen Wochenkerzen umschließt. Unter dem Strich halten die Bären deshalb das Zepter weiter fest in ihrer Hand. Vor diesem Hintergrund möchten wir heute den Fokus auf mögliche Rückzugsbereiche legen. Zunächst kann dabei das Tief vom August 2017 bei 11.869 Punkten ins Feld geführt werden. Ein ganz besonderes Augenmerk verdient u. E. der seit März 2009 bestehende Basisaufwärtstrend (akt. bei 11.478 Punkten). Bei knapp 11.000 Punkten verläuft mit der langfristigen Glättungslinie der letzten 200 Wochen eine weitere massive Unterstützung. Um das angeschlagene Chartbild indes zu stabilisieren, müsste der DAX® zumindest in den o. g. alten Haussetrend seit Februar 2016 zurückkehren.
 
 
  DAX® (Weekly)  
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Aufwärtstrend seit 2003 ist Geschichte
Die Bayer-Aktie hat zuletzt mit einem Abwärtsgap (101,72 EUR zu 101,24 EUR) ein klassisches Doppeltopp vervollständigt. Aus der Höhe dieses Umkehrmusters ergibt sich nun ein rechnerisches Abschlagspotential von rund 20 EUR. Im Umkehrschluss führt dieses Rückschlagsrisiko zu einem Kursziel im Bereich von 83 EUR, welches sehr gut mit den Tiefpunkten des Jahres 2016 bei 86,03/83,45 EUR harmoniert. Nachdruck verleiht der oberen Umkehr nun die Tatsache, dass spätestens seit der abgelaufenen Woche der Basisaufwärtstrend seit 2003 (akt. bei 99,47 EUR) Geschichte ist. In die gleiche Kerbe schlagen die beiden „inside candles“, die durch den erneuten Schwächeanfall in der letzten Woche nach unten aufgelöst wurden. Gleichzeitig mahnt auch der MACD zur Vorsicht. Im Tages- und Monatsbereich hat der Trendfolger jüngst sogar neue Ausstiegssignale generiert. In der Summe besitzt das aktuelle Chartbild deutlich Schlagseite. Um den größten Druck von der Aktie zu nehmen, ist dagegen eine Rückkehr in den o. g. ehemaligen Basishaussetrend die absolute Grundvoraussetzung.
 
 
  Bayer (Weekly)  
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S-K-S-Formation komplettiert
Der Ausflug über das Hoch vom April 2015 (109,80 EUR) erwies sich für die Dürr-Aktie letztlich nur als temporäres Phänomen. Mit dem Rutsch unter die 38-Wochen-Linie (akt. bei 105,47 EUR) folgte ein weiterer Warnschuss, dem sich in der abgelaufenen Woche ein erneuter Nackenschlag anschloss. Gemeint ist das Abgleiten unter die jüngsten Verlaufstiefs bei 99,87/99,28 EUR, wodurch eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation vervollständigt wurde (siehe Chart). Für das „i-Tüpfelchen“ im negativen Sinne sorgt dabei, dass gleichzeitig auch der Basisaufwärtstrend seit dem Jahr 2009 (akt. bei 98,81 EUR) zu den Akten gelegt wurde. Aus der Höhe der oberen Umkehrformation lässt sich ein kalkulatorisches Kursziel von knapp 80 EUR ableiten. Interessanterweise harmoniert dieses Level bestens mit verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten der jüngeren Vergangenheit sowie einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (79,66 EUR bzw. 78,71 EUR). Als weitere Belastungsfaktoren sind das „bearish engulfing“ auf Monatsbasis sowie das neue Ausstiegssignal des MACD in diesem Zeitfenster ins Feld zu führen. Als Stopp bieten sich die Tiefs bei knapp 100 EUR an.
 
 
  Duerr (Weekly)  
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