11.09.2017 - 09:00 HSBC

DAX® - „bullish engulfing“ bestätigt Flaggenausbruch

„bullish engulfing“ bestätigt Flaggenausbruch
Nach einem Schließen der Kurslücke vom Vortag und der anschließenden Erholung war der DAX® am Freitagnachmittag bei 12.300 Punkten nahezu „festzementiert“. Diese Bewegungsarmut führt uns zum Wochenchart der deutschen Standardwerte. Auf das „Hammer“-Umkehrmuster aus der Vorwoche folgt hier ein klassisches „bullish engulfing“. Interessant ist dabei, dass dieses konstruktive Candlestickmuster nicht nur den Körper der Vorperiodenkerze, sondern die Pendants der letzten drei Wochen ummantelt. Unter dem Strich sorgt dieses Phänomen für ein zusätzliches Ausrufezeichen hinter den Bruch des seit Juni bestehenden Korrekturtrends (akt. bei 12.085 Punkten). Dank dieser Weichenstellung kann die Atempause der letzten zwei Monate als Konsolidierungsflagge interpretiert werden. Für das „i-Tüpfelchen“ im Sinne der Aktienbullen würde nun insbesondere ein Sprung über die jüngsten Verlaufshochs bei gut 12.300 Punkten sorgen. Schließlich wäre dann eine kleine Bodenbildung mit einem Anschlusspotenzial von 400 Punkten vervollständigt. Um den Ausbruch nicht zu gefährden, sollte der DAX® die 200-Tages-Linie (akt. bei 12.069 Punkten) in Zukunft nicht mehr unterschreiten.

DAX® (Weekly)
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Rekordhoch im Visier
Die Verknüpfung des „HSBC Trendkompass“ mit der konkreten Chartsituation halten wir für eine besonders interessante Vorgehensweise. Ein hervorragendes Beispiel für diese Analysemethodik stellt aktuell die Wacker Neuson-Aktie dar. Zum idealtypischen Aufwärtstrend – gemessen an den Kriterien der Relativen Stärke und des Momentums – gesellt sich derzeit der Sprung auf ein neues Mehrjahreshoch (25,82 EUR). Damit hat das Papier auch die Barrieren in Form der Hochs vom Mai 2017 und April 2015 bei 24,10/24,93 EUR hinter sich gelassen, was nochmals für ein prozyklisches Kaufsignal sorgt. Begleitet wird der beschriebene Ausbruch von einem MACD, der in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) aktuell „long“ positioniert ist. Per Saldo dürfte die Wacker Neuson-Aktie deshalb Kurs auf ihr Allzeithoch aus dem Jahr 2007 (29,76 EUR) nehmen. Um sich vor einem Fehlausbruch zu schützen, können Anleger den Stopp für Neuengagements im Bereich des o. g. Hoch vom Mai 2017 platzieren. Eine solche Absicherung gewährleistet im Umkehrschluss ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.

Wacker Neuson (Weekly)
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Ein neues Allzeithoch …
… sorgt für eines der besten Signale der Technischen Analyse überhaupt! Doch der Reihe nach: Seit Juli vergangenen Jahres befindet sich die Hella-Aktie in einem stabilen Aufwärtstrend. Im Verlauf dieses Trends gelang dem Titel in der zurückliegenden Woche ein neues Rekordhoch (49,86 EUR). Damit wurde gleichzeitig auch die Konsolidierung seit Mai zu den Akten gelegt, so dass in der Summe ein „doppeltes“ prozyklisches Kaufsignal entsteht. Zusätzlichen Rückenwind erfährt die Aktie seitens der quantitativen Indikatoren. Hervorheben möchten wir neben dem neuen Einstiegssignal des MACD die Konstellation bei der Relativen Stärke nach Levy. Dieser langfristige Indikator liegt nicht nur komfortabel über seinem Schwellenwert von 1, sondern hat jüngst auch eine klassische Korrekturflagge nach oben auflösen können. Im „uncharted territory“ jenseits des alten Rekordstandes von 48,50 EUR lassen sich die nächsten Anlaufziele in Form einer Fibonacci-Projektion (51,13 EUR) sowie der Parallelen (akt. bei 56,67 EUR) zum gut 1-jährigen Haussetrend bestimmen. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich das Junihoch bei 47,54 EUR an.

Hella KGaA Hueck & Co. (Weekly)
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