12.03.2018 - 09:00 HSBC

DAX® - Bemerkenswertes US-Signal hilft auch uns

Bemerkenswertes US-Signal hilft auch uns
Mit dem teilweisen Schließen der Kurslücke vom 1. März – verbliebenes Restgap (12.408 zu 12.417 Punkte) – hat der DAX® zum Wochenschluss ein erstes Etappenziel der laufenden Erholung erreicht. Wenngleich das Aktienbarometer dieses Niveau nicht ganz über die Ziellinie retten konnte, stehen die Zeichen kurzfristig dennoch weiter auf Entspannung. Wichtige Argumente liefert in diesem Zusammenhang die Indikatorenseite. So weisen beispielsweise RSI und MACD deutliche positive Divergenzen aus. Rückenwind kommt zudem aus den USA. Zum Wochenende konnten die amerikanischen Technologieunternehmen aus dem Nasdaq100 mit einem Aufwärtsgap die alten Rekordhochs bei 7.003/7.023 Punkten hinter sich lassen. Hier steht die Börsenampel also weiterhin auf „grün“, was mittelbar auch dem DAX® helfen sollte. Jenseits der eingangs erwähnten Restkurslücke steckt das Hoch vom 26. Februar bei 12.601 Punkten die nächste Hürde für die deutschen „blue chips“ ab. Vor dem Hintergrund des negativen Schnittmusters zwischen 38- und 200-Tages-Linie (akt. bei 12.661 bzw. 12.720 Punkten) markiert aber erst letztere Marke die Schwelle zwischen „normaler technischer Reaktion“ und „wirklicher Verbesserung der charttechnischen Ausgangslage“.

DAX® (Daily)
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Den Trend spielen – mit Anlageprodukten
Technische Analyse ist nicht nur hervorragend geeignet, um kurzfristige Tradinggelegenheiten zu identifizieren. Auch bei der Auswahl des passenden Anlagezertifikats sollten Anleger einen Abgleich mit den konkreten Produktausgestaltungsmerkmalen und beispielsweise den wichtigsten charttechnischen Unterstützungen vornehmen. Ein gutes Beispiel liefert aktuell die Intel-Aktie. Zunächst einmal befindet sich der Titel in einem idealtypischen Haussetrend. Durch den Sprung über die Hochpunkte der letzten drei Jahre erfuhr dieser Trend Ende 2017 sogar nochmals eine Bestätigung. Für das „i-Tüpfelchen“ sorgt dabei, dass damit gleichzeitig die große Bodenbildung seit Beginn des Jahrtausends abgeschlossen wurde. Unter dem Strich präsentiert sich das Papier also in einer sehr guten technischen Gesamtverfassung. Auf der Unterseite definieren die letzten drei Monatstiefs bei gut 42 USD eine erste Haltezone. Wichtiger ist aber zweifelsfrei die Bastion in Form der alten Ausbruchsmarken bei rund 38 USD, die inzwischen nahezu perfekt mit dem Aufwärtstrend seit 2009 (akt. bei 37,86 USD) harmoniert. Knapp darunter verläuft zudem die 38-Monats-Linie (akt. bei 35,91 USD). Sollte der Trend kippen, stehen alle diese Unterstützungen dem Eintritt des „Schwellenereignisses“ entgegen.

Intel (Weekly)
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Wie ein Schweizer Uhrwerk
Einmal etablierte Trends tragen oftmals sehr viel weiter, als sich das die meisten Marktteilnehmer vorstellen können. Ein gutes Beispiel für dieses „Trendverharrungsverhalten“ liefert derzeit die Nemetschek-Aktie. Einen der Highflyer der letzten Jahre hatten wir im letzten Jahr nach der Auflösung verschiedener Konsolidierungsmuster insgesamt vier Mal „trendfolgend long“ interpretiert (siehe Archiv des „HSBC Daily Trading“ unter www.hsbc-zertifikate.de). Mit der im Chartverlauf eingezeichneten Tradingrange seit Herbst vergangenen Jahres steht nun möglicherweise erneut der Ausbruch aus einem klassischen Konsolidierungsmuster an. Mit anderen Worten: Ein nachhaltiger Anstieg über die jüngsten Verlaufshochs bei 85,00/85,45 EUR würde deshalb für ein erneutes prozyklisches Kaufsignal sorgen. Lohn der Mühen wäre ein kalkulatorisches Anschlusspotential von gut 12 EUR – abgeleitet aus der Höhe der jüngsten Schiebezone. Mut macht dabei der „HSBC Trendkompass“, welcher eine idealtypische Haussephase signalisiert. Überhaupt ist die Relative Stärke (Levy) derzeit einen Blick wert, denn dieser trendfolgende Indikator legt gerade den Abwärtstrend seit Juni 2017 zu den Akten.

Nemetschek (Weekly)
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