08.05.2018 - 09:00 HSBC

DAX® - Ausbruch – vielfach bestätigt

Ausbruch – vielfach bestätigt
Der Schlusskurs vom vergangenen Freitag auf Tageshoch hatte für den Wochenauftakt beim DAX® hoffen lassen. Und tatsächlich: Die deutschen Standardwerte konnten aus dem Sprung über die bekannte Schlüsselzone aus dem Tief des ersten Handelstags des Jahres (12.745 Punkte), der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.670 Punkten) und einem Fibonacci-Level (12.662 Punkten) weiter Kapital schlagen und damit auf Jahressicht ins Plus zurückkehren. In den letzten Tagen hatten wir regelmäßig den Point & Figure-Chart des DAX® als bestätigenden Faktor ins Feld geführt. Der Charme dieser aktuell etwas in Vergessenheit geratenden Chartdarstellungsform liegt darin, dass sie das Marktrauschen herausfiltert und oftmals sehr klare Signale generiert. Ein solches Investmentkaufsignal entstand zuletzt mit dem Sprung über die Marke von 12.700 Punkten. Die horizontalen Hürden bildeten hier zusammen mit dem Abwärtstrend seit Jahresbeginn einen wichtigen Kreuzwiderstand, der jetzt genommen wurde! Apropos alternative Chartdarstellungsformen: Der Heikin Ashi-Chart des Aktienbarometers hat im April auf Monatsbasis eine „inside candle“ ausgeprägt. In der Vergangenheit hat dieses Phänomen oftmals das Ende einer Korrektur markiert. Per Saldo sitzen die Bullen derzeit am längeren Hebel.

DAX® (Daily)
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Auf dem Sprung?
Zum wiederholten Mal in den letzten Monaten hat der S&P 500® zuletzt die wichtige Haltezone aus der 200-Tages-Linie und dem Aufwärtstrend seit April 2017 (akt. bei 2.617/2.609 Punkten) getestet. Gleichzeitig verlaufen in diesem Dunstkreis auch zwei wichtige Trendlinien auf Monatsbasis. Offensichtlich haben die amerikanischen Standardwerte die beschriebene Bastion als Sprungbrett genutzt. Zumindest der auf dieser Basis ausgeprägte „Hammer“, der am vergangenen Freitag durch ein „bullish engulfing“ bestätigt wurde, liefert einen wichtigen Fingerzeig in diese Richtung. Beachten sollten Anleger in diesem Zusammenhang aber noch den kurzfristigen Abwärtstrend seit Mitte März (akt. bei 2.671 Punkten). Wird der angeführte Trend nachhaltig übersprungen, schlägt das Pendel endgültig zugunsten der Bullen aus. Hoffnung macht dabei das jüngste MACD-Kaufsignal. Im ersten Schritt definiert das Hoch vom 18. April (2.717 Punkte) das nächste Anlaufziel, ehe die Hochs bei rund 2.800 Punkten wieder auf die Agenda rücken. Aufgrund ihrer Bedeutung ist die Haltezone bei 2.600 Punkten unverändert als Stopp-Loss prädestiniert.

S&P 500® (Daily)
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Trends tragen regelmäßig …
… sehr viel weiter als sich das Anleger (zunächst) vorstellen können. Deshalb sind trendstarke Aktien, die gerade eine Korrekturbewegung abgeschlossen haben, für uns ein äußerst interessantes Investment. Ein nahezu lehrbuchmäßiges Beispiel für diesen Investmentansatz gibt seit Jahren die Nemetschek-Aktie ab (siehe u. a. „HSBC Daily Trading“ vom 3. April, 3. Mai und 22. September 2017 sowie 12. März 2018). Mittlerweile konnte das Papier mal wieder ein neues Allzeithoch (109,00 EUR) erklimmen. Dadurch entsteht eines der besten Signale der technischen Analyse überhaupt, zumal der Titel – gemessen am Kriterium der relativen Stärke (Levy) – zu den stärksten deutschen Einzelwerten gehört. Die Parallele zum Basisaufwärtstrendkanal seit August 2012 bietet aktuell sogar Raum bis rund 124 EUR. Aber auch unter Risikogesichtspunkten bietet die aktuelle Chartkonstellation die Gelegenheit, den Stopp für bestehende Engagements nachzuziehen. Das „swing low“ der vorletzten Woche bei 94,10 EUR bietet sich als Stopp-Loss an. Versehen mit dieser neuen Absicherung bleiben Anleger am Ball und lassen sich vom Markt zeigen, wie weit der Trend tatsächlich tragen wird.

Nemetschek (Weekly)
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