11.04.2018 - 09:00 HSBC

DAX® - Aufwärtsreaktion schreitet voran

Aufwärtsreaktion schreitet voran
Der DAX® weiß derzeit die positiven Weichenstellungen in Form der Kurslücke der letzten Woche (12.011 zu 12.136 Punkte) sowie die Rückkehr in den im Februar 2016 etablierten Aufwärtstrend (akt. bei 12.163 Punkten) für sich zu nutzen. Auch die 50-Tages-Linie (akt. bei 12.351 Punkten), die das Aktienbarometer noch am Vortag ausgebremst hatte, konnten die deutschen Standardwerte gestern hinter sich lassen. Rückenwind kommt derzeit von verschiedenen quantitativen Indikatoren. Während sich das jüngste MACD-Kaufsignal verfestigt hat, liegt im Verlauf des RSI eine abgeschlossene Bodenbildung vor. In dieser Gemengelage markieren die Hochs bei 12.460/12.601 Punkten die ersten Erholungsziele. Ein dickes Brett haben die Bullen dann aber im Bereich der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.664 Punkten) zu bohren. Schließlich definiert die langfristige Glättungslinie nur den Auftakt zu einer massiven Widerstandszone, die durch das Tief vom 2. Januar (12.745 Punkte) bzw. eine weitere Kurslücke (12.753/82 Punkte) noch zusätzlich verstärkt wird. Den Stopp für bestehende Engagements belassen wir zunächst im Bereich des eingangs angeführten Aufwärtsgaps bei gut 12.000 Punkten.

DAX® (Daily)
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Der Charme der Seitwärtsphase
Seit zehn Jahren läuft die Total-Aktie letztlich seitwärts. Diese Feststellung gilt gleichermaßen für den Zeitraum seit Ende 2016 (siehe Chart). In der Konsequenz liegen alle von uns betrachteten gleitenden Durchschnitte (38, 90 und 200 Wochen; jeweils zwischen 45,20 EUR und 46,09 EUR) sehr dicht beieinander. Doch gerade hierin liegt der Charme der aktuellen Konstellation, denn in solchen trendlosen Phasen können strukturierte Produkte ihre Stärken ausspielen. Aktuell lassen sich zwar einige positive Argumente ins Feld führen. So sind z. B. die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon „long“ positioniert. Zudem erinnert der Kursverlauf an ein aufsteigendes Dreieck (siehe Chart). Dennoch verließ die Marktteilnehmer zuletzt immer wieder im Bereich der Barrieren bei knapp 50 EUR der Mut. Mit anderen Worten: Für einen Anlauf auf das Mehrjahreshoch vom Juni 2014 bei 54,71 EUR bedarf es eines Sprungs über die jüngsten Hochpunkte bei rund 50 EUR. Auf der Unterseite „helfen“ Investoren die Unterstützungen in Form der beschriebenen Glättungslinien sowie der Jahrestiefs von 2018/17 bei 43,09/42,26 EUR. Selbst ohne große Aufwärtstendenz lassen sich derzeit solide Seitwärtsrenditen darstellen.

Total (Weekly)
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Trend hält dem Druck stand
Anfang 2014 hat die Facebook-Aktie einen stabilen Haussetrendkanal etabliert, der in der Vergangenheit bereits mehrfach seine Relevanz unter Beweis gestellt hat. Aktuell könnte dies nun wieder der Fall sein. Doch der Reihe nach: Das Allzeithoch von Anfang Februar (195,32 USD) erwies sich als Ausgangspunkt einer Atempause, die aktuell die untere Begrenzung des eingangs beschriebenen Aufwärtstrends (akt. bei 150,62 USD) zur Disposition stellt. Im Zusammenspiel mit der 90-Wochen-Linie (akt. bei 151,76 USD) und einem Fibonacci-Level (148,21 USD) entsteht hier ein wichtiges Haltecluster. Auf dieser Basis hat das Papier zuletzt ein „Hammer“-Umkehrmuster und einen „doji“ ausgeprägt, wobei letzterer zusätzlich als „inside candle“ daherkommt. Damit wurde (bisher) kein nennenswertes charttechnisches Porzellan zerschlagen und der Technologietitel dürfte seine grundsätzliche Haussetendenz nun wieder aufnehmen. Ein erstes Ziel ergibt sich dabei aus den Tiefs bei rund 168 USD, ehe das Abwärtsgap vom März (177,17 USD zu 181,11 USD) geschlossen werden könnte. Als Stopp-Loss auf der Unterseite können Investoren die o. g. Bastion bei rund 150 USD heranziehen.

Facebook (Daily)
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